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Maschinensteuerungen PC-basierte Steuerungen machen Maschinen effizient und flexibel

| Autor/ Redakteur: Roland Jaensch / Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Über Effizienz und Flexibilität neuer Maschinenentwicklung entscheidet oft auch die gewählte Steuerung. Dabei setzt sich die PC-basierte Technik als Alternative zu proprietären Systemen immer mehr durch. Dies zeigt auch, dass an der Zuverlässigkeit PC-basierter Steuerungen nicht gezweifelt wird.

Diese für extrem raue Einsätze entwickelte Steuerung ist ein Beispiel für die Robustheit heutiger IPC-Lösungen. Die passive Kühlung ermöglicht den Einsatz der Steuerung als vollständig geschütztes Gesamtsystem. (Bild: IBH/Traffic AfWK&D)
Diese für extrem raue Einsätze entwickelte Steuerung ist ein Beispiel für die Robustheit heutiger IPC-Lösungen. Die passive Kühlung ermöglicht den Einsatz der Steuerung als vollständig geschütztes Gesamtsystem. (Bild: IBH/Traffic AfWK&D)

Heutige Maschinensteuerungen (CNC) müssen mit immer größeren und sich rasch ändernden Anforderungen zurechtkommen. Denn die Anwender stehen im globalen Wettbewerb permanent vor der Aufgabe, die Kapazität ihrer Maschinen zu erhöhen, gleichzeitig die Kosten zu senken und sich den Wünschen der Märkte in immer kürzeren Intervallen anzupassen.

PC-basierte Steuerungen erweisen sich als zuverlässig

Effizienz und Flexibilität sind daher die Schrittmacher der Maschinenentwicklung. Und damit auch der Maßstab für die Entscheidung über die Steuerungslösung. Dass sich dabei die PC-basierende Technik als Alternative zu proprietären Systemen immer mehr durchsetzt, zeigt, dass die alten Mythen von mangelnder Langlebigkeit und Zuverlässigkeit PC-basierender Steuerungen schon lange von der Wirklichkeit verdrängt werden. Bereits nahezu die Hälfte aller Maschinenbauer, die eine Änderung der Steuerungstechnik planen, will sich nach einer Marktstudie von Quest Technomarketing für die IPC-Technik entscheiden.

Bildergalerie

Flexibilität, Langzeitverfügbarkeit, Robustheit, Zukunftssicherheit sind Stichworte dafür, was von einer Steuerung gefordert wird. Außerdem soll sie leistungsstark und kostengünstig sein. Attribute, die eine proprietäre Plattform in dieser Breite und im Zusammenspiel nicht bieten kann.

Offene Steuerungen auf PC-Basis sind flexibler

Speziell die Flexibilität ist ein inzwischen wichtiges Feature, entscheidet sie doch über das bedarfsgerechte Leistungsspektrum der IPC-Steuerung. Offene Steuerungen sind deshalb die bessere Alternative. Das heißt, dass die Technik mit proprietären Geräten, herstellerabhängigen Programmiersprachen, Schnittstellen und Werkzeugen durch die deutlich flexiblere, leistungsfähigere und damit zukunftssichere PC-Technik (besser IPC-Technik) ersetzt wird.

Hinzu kommt, dass der Fortschritt in der „Mainstream“-Prozessortechnik und Softwaretechnik der IT-Welt den IPC-Befürwortern die Argumentation immer leichter macht (Bild 1 – siehe Bildergalerie). Multicore-Techniken erlauben heute die Bereitstellung extremer Rechenleistung und die Möglichkeiten, neue Softwaretechniken zu entwickeln, um das Engineering zu verbessern.

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