Suchen

PLM-/PDM-System

PDM vereinfacht die Verwaltung der Konstruktionsdaten

Seite: 3/3

Firmen zum Thema

Arbeitsvorbereitung, Montage und Einkauf angebunden

Die Arbeitsvorbereitung (AV) profitiert von einer Erweiterungsfunktion des elektronischen Ersatzteilkataloges beim Ausdrucken von Zeichnungen. Bei dieser internen Variante schreibt Phoenix/PDM für die AV alle Zeichnungen, also auch die fertigungsrelevanten, mit Stückliste in eine PDF-Datei. Sogar die Montage nutzt nun Phoenix/PDM, um sich Zeichnungen und 3D-Modelle anzuschauen, damit Einbausituationen klarer erkannt werden. „Mit dieser Vorgehensweise haben wir sicherlich 50 % an Zeit gespart, beim Arbeitsweg von der Konstruktion in die AV, weil keine Drucke mehr in Originalformat erfolgen müssen und die umständliche Auswahl der relevanten Zeichnungen entfällt“, rechnet Brandt vor.

Verfeinert wird dies noch durch die Integration des internen Formulars „Freigabe/Aufgabe“ an die AV, was die Bestellung von projektspezifischen Baugruppen auslöst. „Der Einkauf verfügt nun ebenfalls über Phoenix/PDM Lizenzen und zieht sich die Neutralformate in STEP oder DXF. Selbst wenn eine Anfrage 20 oder 30 Artikel umfasst, wird diese in wenigen Minuten vollständig definiert und generiert. Anfragen des Einkaufs an die Konstruktion zur Konvertierung von Dateien entfallen somit vollständig.“

Bildergalerie

Bildergalerie mit 8 Bildern

Klassifizierung und Änderungsmitteilungen auf einen Blick

Bei der Klassifizierung überzeugt die grafisch dynamische Führung von Phoenix/PDM in Form eines Klassifizierungsbrowsers, mit dem die Konstrukteure beispielsweise Normteile sehr einfach und schnell finden. Änderungen oder Anpassungen an der Klassifizierung können Dank Phoenix/PDM nun selbst sehr einfach vorgenommen werden. Die Änderungsmitteilungen (Change Management) sind ebenfalls verbessert worden. Alle Änderungen an Stammdaten und Stücklisten werden automatisch dokumentiert. Farbliche Markierungen in der Stückliste lassen auf Anhieb erkennen, welche Änderungen durchgeführt wurden. Die Freigabe erfolgt erst bei Einhaltung des entsprechenden Änderungs-Workflows.

Speziell bei den Normteilen zeigte sich der Vorteil der Herstellerunabhängigkeit von Phoenix/PDM deutlich. Sowohl das eingesetzte CAD-System Solidworks, als auch Inventor verwenden selbstverständlich „eigene“, systembasierende Normteile. „Trotz zweierlei Systemen haben wir natürlich nur eine Materialnummer“, erläutert Brandt, „Phoenix/PDM managt die Zuordnung problemlos, indem es unter dem gleichen Sachstamm zwei unterschiedliche Modelle anlegt.“ Durch die Verknüpfung von Vorschaubildern und Grafiken gelang es der Konstruktionsabteilung, Dubletten im Bereich der Normteile leichter zu erkennen und zu eliminieren.

Schnittstellen zu Office-Programmen und Eplan in Vorbereitung

Die Aufstellpläne für die Maschinen und Anlagen wurden bisher in Hicad gezeichnet. Hier erfolgt gerade ein Umstieg auf Autocad, wobei Phoenix/PDM diese Daten gleich mitverwaltet. Ebenso steht die erweiterte Nutzung der Phoenix/PDM Office-Schnittstelle für Word und Excel an. Mit deren Hilfe greift die Projektierung auf Phoenix/PDM zu und stellt den Teams zur Projektverfolgung die „Projekt-Action-List“ und die Auftragsdaten zur Verfügung. Selbst die Software-Release-Stände der Maschinen sollen in Phoenix/PDM abgelegt werden. Ein größerer Schritt ist die Realisierung der Eplan-Schnittstelle gemeinsam mit dem Schwesterunternehmen Loesch Verpackungstechnik GmbH. Das Gemeinschaftsprojekt ermöglicht die vollständige Integration von Eplan-Schaltplänen in Phoenix/PDM mit der Generierung einer automatischen E-CAD-Stückliste, die wiederum an SAP angebunden ist. Jede angepasste Funktion in Phoenix/PDM kann somit ohne großen Aufwand von Loesch oder Hastamat verwendet werden.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 44783576)