Schutzkleidung

Private Schuheinlagen können den Versicherungsschutz aufheben

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Mit dem Orthopädieschuhmacher auf der sicheren Seite

Wer seinen zertifizierten Sicherheitsschuh beispielsweise durch Einlagen oder Absatzerhöhungen verändern muss, kann dies unkompliziert durch einen Orthopädieschuhmacher vornehmen lassen. Dieser berät nicht nur bei der Auswahl eines passenden Modells, sondern gibt auch Antworten auf die Frage, wer denn überhaupt die Kosten für einen orthopädisch veränderten Sicherheitsschuh übernimmt. Denn dies ist nicht einheitlich geregelt. Bei einer Fehlstellung als Folge eines Arbeitsunfalls beispielsweise übernimmt die gesetzliche Unfallversicherung die Kosten, bei drohender Erwerbsunfähigkeit dagegen die gesetzliche Rentenversicherung.

Die Wege der Antragstellung sind vielfältig. Welche Formulare auszufüllen sind, können die Betroffenen häufig nicht nachvollziehen. Sie scheuen daher die scheinbar komplizierten Vorgänge – und quälen sich dann mit Sicherheitsschuhen, die nicht richtig passen. Das schmerzt nicht nur, sondern kann auch irreparable Haltungsschäden verursachen. Zu diesen gesundheitlichen Folgen muss es aber gar nicht mehr kommen. Heutzutage spricht nichts mehr gegen Einlagen oder Absatzerhöhungen in Sicherheitsschuhen. Arbeitnehmer müssen nur wissen, dass es dafür inzwischen vergleichsweise einfache Möglichkeiten gibt. Im Idealfall ist auch die Frage nach der Kostenträgerschaft schon geklärt, wenn der Betroffene zum Orthopädieschuhmacher kommt.

Im schlimmsten Fall bedeuten falsche Schuhe wirtschaftliche Verluste

Immer häufiger kommen Unternehmen selbst für die Kosten orthopädisch veränderter Sicherheitsschuhe auf oder beteiligen sich zumindest daran – und das aus gutem Grund: Viele Unternehmen sind daran interessiert, den Krankheitsausfall ihrer Mitarbeiter durch die adäquate Versorgung mit Sicherheitsschuhen zu minimieren. Passender Fußschutz ist daher ein Muss – erst recht, wenn Arbeitnehmer durch eine Fehlstellung ohnehin schon beeinträchtigt sind.

Wer wegen Fußschmerzen nicht laufen kann, fällt unter Umständen für einen längeren Zeitraum aus. Insbesondere kleinere Betriebe können dies häufig nicht kompensieren. Wirtschaftliche Verluste sind oftmals die Folge, da sie im schlimmsten Fall keine Aufträge mehr annehmen können. Wer demnach in vernünftigen Fußschutz für seine Mitarbeiter investiert, tut damit auch etwas für den Fortbestand seines Unternehmens. MM

* Lars Waldschmidt ist Geschäftsführer der WPS CNC- Technik GmbH in 35684 Dillenburg, waldschmidt @wps-cnctechnik.de, Tel. (0 27 71) 26 88-0

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