Die deutsche Photonikbranche verzeichnet seit Jahren hohe Wachstumsraten. Im Bild: Wafer Chuck. (Berliner Glas/Spectaris)
Werkzeug Licht

Erfolgsmodell Photonik

Die Photonikindustrie gilt zu Recht als absolute Hightech-Branche. Die Unternehmen liefern als Zulieferer hoch entwickelte Komponenten und fertigen als Maschinen- und Anlagenbauer Produktions­maschinen für optische Bauelemente und Endprodukte. Der sehr exportorientierte Wirtschaftszweig meldet auf der einen Seite seit Jahren Wachstumszahlen, es gibt durchaus aber auch Hemmnisse. So wie Handelssanktionen eine Belastung für die kleinen und mittelständischen Unternehmen sind, fordert die zunehmende Digitalisierung die Branche heraus.

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Bildergalerien

Der APS3D erfasst das Objekt mit einem Streifen- oder Zufallsmuster oder Phase-Shift-Beleuchtung – je nach Aufgabe. (Isra)
Isra Vision

3D-Sensor erfasst die Lage von Werkstücken durch 3D-Freiformen

Lageerkennung ist die Hauptaufgabe robotergeführter Sensoren. Ein neuer 3D-Sensor detektiert jetzt Konturen und Objekte im Raum und ermöglichte es damit, alle gewünschten Arbeitsschritte ohne eine weitere Prüfung der Zielkoordinaten durchzuführen. Aufgrund seine Fähigkeit zum präzisen Vermessen von Freiformflächen erfasst das System gesamte Objekte und deren Merkmale.

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Bild 1: Die Forschung zur Wälzlagerentwicklung für Hauptspindeln zielt darauf ab, neuartige Lagertypen in diesen Spindeln einsetzen zu können. (RWTH Aachen)
Spindellager

Mehr Leistung für die Spindel

Die Hauptspindel und deren Lagerung zählen zu den wesentlichen Komponenten von Werkzeugmaschinen. Deshalb bearbeiten Forscher praxisnahe Fragen, um solche Systeme zu optimieren – darunter den Einsatz von Mehrpunkt-Spindellagern oder die Entwicklung von Kegelrollenlagern für den Spindeleinsatz.

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Im Otto-Mohr-Laboratorium der TU Dresden wird Feinbeton in einer dünnen Lage (dünner als 5 mm) auf eine Schalung aufgetragen. In diese Schicht wird ein Carbongelege eingelegt und mit einer Kelle leicht eingearbeitet. Anschließend wird das Gelege mit einer weiteren Schicht Feinbeton überdeckt. Der Vorgang wird so oft wiederholt bis die gewünschte Lagenanzahl erreicht ist (meist 2 bis 4 Lagen). (Jörg Singer)
Verbundbaustoff

Carbon statt Stahl im Betonbau

Um künftig der an Stahlbeton entstehenden Korrosion entkommen zu können, arbeitet das größte Bauforschungsprojekt Deutschlands C³ – Carbon Concrete Composite an der Entwicklung eines neuen Baustoffes: Carbonbeton. Unter den 130 interdisziplinären Forschungspartnern befindet sich auch die TU Berlin mit ihrem Teilprojekt Vorgespannter Carbonbeton für Straßenbrücken und Flächentragwerke.

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