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Light as a Service am Praxisbeispiel nachvollziehen
KME Mansfeld ist Teil der KME-Gruppe, von einem der europaweit größten Hersteller von Erzeugnissen aus Kupfer und Kupferlegierungen. Vor zwei Jahren wurden die veralteten Halogen-Metall-(HQI-) und Quecksilberdampf-Lampen (HQL) im Produktionsbereich Band gegen eine moderne LED-Beleuchtung inklusive tageslichtabhängiger Steuerungstechnik ausgetauscht. Das Ergebnis: Der Energieverbrauch und die beleuchtungsbezogenen Gesamtkosten sanken um 23 %. Die Einsparung liegt neben der höheren Effizienz der LED-Technologie auch daran, dass KME die Beleuchtung nicht kaufte, sondern mietet und dafür ein Light-as-a-Service-Paket nutzt.
Umrüstung ohne Störung des laufenden Betriebs
Auch wenn einige Mitarbeiter die höhere Beleuchtungsqualität lobten, gab es Skeptiker innerhalb der Belegschaft, die den störungsfreien Betrieb durch die Sanierung gefährdet sahen. Letztendlich blieben diese Sorgen jedoch unbegründet. Die 34 Hallen im Werk wurden von August 2018 bis Mai 2019 Schritt für Schritt in enger Abstimmung mit den Mitarbeitern und ausgerichtet an den Arbeitsprozessen umgerüstet – ohne eine Unterbrechung der Produktion.
„Wir haben kaum gemerkt, dass in dieser Zeit ein Elektropartner der Deutschen Lichtmiete im Haus war“, so Nico Strecker, Energiemanager bei KME Mansfeld, obwohl in mehreren Hallen die Elektrik sogar komplett erneuert wurde. Neben der Reduktion des Energieverbrauchs von 7,6 auf 2,4 GWh pro Jahr sieht er einen Vorteil darin, dass im Light-as-a-Service-Paket die Einhaltung der spezifischen technischen Regeln für Arbeitsstätten mit ihren unterschiedlichen Anforderungen für jeden Bereich gewährleistet ist.
Hallenbeleuchtung
LED-Beleuchtung senkt Energieverbrauch deutlich
* Gabriele Reiter ist Senior-Beraterin mit Schwerpunkt Technologie bei Hartzkom in 80686 München, Tel. (0 89) 99 84 61-17, g.reiter@hartzkom.de
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