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Energieeffizienz Wie Sie mit Light as a Service Energiekosten sparen

| Autor/ Redakteur: Gabriele Reiter / B.A. Sebastian Hofmann

Im Alltag findet sie kaum Beachtung. Dennoch zählt die Industriebeleuchtung in vielen Betrieben zu den größten Energiefressern. Wir zeigen Ihnen, wann sich eine Modernisierung rechnet und warum ein Light-as-a-Service-Modell eine Alternative zu Kauf und Selbstorganisation sein kann.

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Mit einer Umrüstung auf energiesparende Technik hat der Kupferproduzent KME Mansfeld seinen jährlichen Energieverbrauch für Industriebeleuchtung um fast 70 % reduziert.
Mit einer Umrüstung auf energiesparende Technik hat der Kupferproduzent KME Mansfeld seinen jährlichen Energieverbrauch für Industriebeleuchtung um fast 70 % reduziert.
(Bild: Deutsche Lichtmiete)

Energieeffizient zu handeln, ist für Unternehmen mehr denn je ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Ein Blick in die Praxis zeigt: Gerade im Bereich Industriebeleuchtung liegen attraktive Strom- und Kosteneinsparpotenziale. Eine Umstellung auf hocheffiziente LED-Technik erzielt schnell und dauerhaft signifikante Einsparungen, weiß Uwe Westermann-Million, technischer Projektleiter der Deutschen Lichtmiete: „Eine klassische Leuchtstoffröhre verbraucht 71 W. Allein 13 W davon entfallen auf die Verlustleistung des konventionellen Vorschaltgerätes. Im Gegensatz dazu benötigt eine moderne LED-Röhre bei gleichem Lichtstrom nur noch etwa 34 W. Noch deutlicher wird das Einsparpotenzial bei den in der Industrie weit verbreiteten Hallenstrahlern. Ein gängiger Strahler verbraucht beispielsweise 400 W zuzüglich 80 W Verlustleistung für das Vorschaltgerät. Eine entsprechende LED-Beleuchtung kommt dagegen mit weniger als 200 W aus.“

Wenn eine Umrüstung ein so hohes Einsparpotenzial hat, warum haben dann trotzdem erst rund 30 % der Unternehmen in Deutschland auf moderne Lichtsysteme umgestellt? Ein Grund sind die hohen Investitionen in neue Beleuchtungsanlagen, die sich in der Regel erst über einen langen Zeitraum amortisieren – Budget, das an anderer Stelle fehlt. Dazu kommt der nicht unerhebliche Personalaufwand für die Produktauswahl sowie die Sorge vor Störungen im Betriebsablauf während der Umrüstungsphase.

Die Umrüstung der Industriebeleuchtung bei KME Mansfeld erfolgte im laufenden Betrieb.
Die Umrüstung der Industriebeleuchtung bei KME Mansfeld erfolgte im laufenden Betrieb.
(Bild: Deutsche Lichtmiete)

Allerdings ginge es auch anders, nämlich per Outsourcing: Im Light-as-a-Service-Paket von Deutsche Lichtmiete etwa zahlen Kunden eine fest vereinbarte monatliche Mietrate und erhalten dafür eine Beleuchtungsanlage inklusive der Projektplanung und -steuerung. Solch eine Umrüstung rechnet sich nicht nur ökonomisch, sondern auch ökologisch mit einer besseren CO2-Bilanz. Umgesetzt hat die Deutsche Lichtmiete ein solches Projekt bereits mit der KME Mansfeld GmbH.

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