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Mustapha Bakkoury, Präsident von Masen und Vertrauter des marokkanischen Königs, sagte auf der Konferenz: „Es gibt ein Bedürfnis für erneuerbare Energie in unserer Region. Dabei ist dem Wechsel hin zu erneuerbaren Energien Zeit zu geben.“ Verhaltene Aktivitäten bestätigte Volker Heil, Energiemanager der RWE AG aus Essen. RWE plant schon seit einiger Zeit ein Projekt in Marokko. Dort wollen die Energieversorger aus dem Ruhrgebiet eine Kraftwerksleistung von 100 MW in Form von 50 MW Photovoltaik und 50 MW Windkraft installieren. Heil sagte in Rabat: „Wir konkurrieren mit unserem Projekt mit anderen subventionierten konventionellen Kraftwerken.“
Solarthermie-Kraftwerke erfordern langfristiges Engagement
Eine Herausforderung für Investoren sind die Kosten und Risikostrukturen in den nächsten 20 bis 25 Jahren. Nicht zuletzt wegen des Schiefergasbooms in den USA gibt es genügend fossile Rohstoffe. Daher auch die Forderung nach einer weiteren Kostensenkung bei den erneuerbaren Energien. Jedoch sollte man eben auch für die Situation in zehn Jahren, wenn andere Rahmenbedingungen gelten können, gerüstet sein. Ein Argument für die Mena-Region ist, dass dort 6 % der Weltbevölkerung leben, jedoch 60 % des Welt-Energiebedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt werden könnten. Es gibt ein großes Interesse der Entwicklungsbanken an den Projekten, jedoch steht dieser Raum im Wettbewerb mit anderen Wachstumsmärkten wie Südostasien.
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