Bearbeitungszentrum Airbus beauftragt Juaristi mit zwei Bohr-Fräszentren

Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

Airbus setzt die strategische Zusammenarbeit mit Juaristi fort und modernisiert mit zwei Bohr- und Fräszentren sein Werk in St. Eloi, Toulouse.

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Airbus hat Juaristi mit zwei der Bohr- und Fräszentren TX3-S beauftragt.
Airbus hat Juaristi mit zwei der Bohr- und Fräszentren TX3-S beauftragt.
(Bild: Juaristi)

Das wichtigste Konstruktionsmerkmal der Bohr- und Fräszentren TX3-S ist die thermosymmetrische Box-in-Box-Bauweise, mit einem im Ständer mittig zentrierten Spindelkasten, der thermische Verformungen verhindert. Diese Eigenschaft verbessert die Präzision der Bearbeitung und erhöht die Zerspanungsleistung. Die Bearbeitungszentren werden für die Bearbeitung der als "masts" bezeichneten Strukturelemente eingesetzt. Diese Strukturelemente sind dafür verantwortlich, die Triebwerke des Flugzeugs mit den Flügeln zu verbinden. Es handelt sich dabei um kritische Teile, die aus harten Materialien wie Titan, Inconel und Edelstahl bestehen und eine hohe Präzision erfordern. Deshalb müssen die gelieferten Bearbeitungszentren eine hohe Oberflächenqualität bei einem anspruchsvollen Finish-Niveau garantieren.

BAZ umfassen Automation und Industrie 4.0-Lösungen

Darüber hinaus bieten die Bearbeitungszentren einen hohen Automatisierungsgrad einschließlich Teilebeladung, Werkzeugwechsel, Teileinspektionen et cetera, um die Produktivität des Prozesses zu verbessern. Sie sind auch mit den neuesten Industrie 4.0-Lösungen für die Datenerfassung und -verwaltung, die automatische Informationsübertragung zwischen der Maschine und dem Airbus-Netzwerk ausgestattet.

Die geschäftliche Beziehung zu Airbus begann 1995 mit der Integration neuer Bohrwerke, um die Kapazität für die Bearbeitung hochpräziser Komponenten aus Hartmetalllegierungen zu erhöhen. Diese Juaristi-Anlagen bearbeiten noch heute die anspruchsvollsten Airbus-Teile.

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