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Feldbuskommunikation Funkstrecken bewähren sich bei bewegten Anwendungen

| Autor/ Redakteur: Thomas Schildknecht und Kurt Kimm / Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Funkstrecken als Teil von Feldbus-Kommunikationssystemen werden in der Hebe- und Krantechnik erfolgreich eingesetzt. Sie bewähren sich bei Applikationen mit bewegten Anlagenteilen als Ersatz für Schleifleitungen, zum Beispiel bei Hebeanlagen für Fahrzeuge oder bei der Transporttechnik in Feuerverzinkereien.

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Bild 1: Hebeanlage für Bahnen.
Bild 1: Hebeanlage für Bahnen.
(Bild: Schildknecht)

Hebeeinrichtungen oder Krane, die räumlich ausgedehnte Lasten in verfahrenstechnischen Produktionsprozessen wie Verzinkereien bewegen oder die große Fahrzeuge und ganze Züge zu Wartungszwecken anheben (Bild 1), nutzen heute Feldbusse zur Kommunikation, wobei in Teilbereichen auch Funkstrecken die früher üblichen und als anfällig bekannten Schleifleitungen ersetzen.

Zur Wartung der Bahn wird eine Hebeanlage genutzt

Für die Wartung der Rhätischen Bahn wird eine Hebeanlage von Autolift eingesetzt, die mit synchronen Antrieben für die Hebestempel betrieben wird. Dabei setzt man auf das Konzept der verteilten Steuerungen, welche die Bewegung der Hebestempel mit hoher Taktfrequenz synchronisieren. Zur Kommunikation zwischen den Steuerungen wird die Feldbustechnik genutzt. Teilweise nutzt man auch Funkstrecken. Die dafür verwendeten Funkmodule müssen sich zum Übertragen des jeweiligen Feldbusprotokolls eignen und äußerst betriebssicher sein; vor allem dann, wenn durch transportierte Lasten der direkte Sichtkontakt zwischen den verteilten Steuerungen behindert wird.

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