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Fahrzeugbatterien richtig laden

Güt belüftet die Explosionsgefahr beim „Knallgas“ minimieren

| Redakteur: Victoria Sonnenberg

Batterieladeschrank mit 3-teiliger Tür, automatischer Absaugung und Steuereinheit für die sichere Überwachung.
Batterieladeschrank mit 3-teiliger Tür, automatischer Absaugung und Steuereinheit für die sichere Überwachung. (Bild: Denios)

Der Ladevorgang von Fahrzeugbatterien erfordert wichtige Vorkehrungen, um scherwiegende Unfälle zu vermeiden. Denios bietet mit seinem Batterieladeschrank eine Lösung, mit der Anwender vor Unfällen geschützt werden und im rechtlichen Sinne auf der sicheren Seite stehen.

Der Umgang mit Fahrzeugbatterien birgt eine Menge von Gefahren, die sowohl die Gesundheit von Menschen als auch die Umwelt schädigen können. Der Gesetzgeber liefert hierzu die erforderlichen Richtlinien und Normen. Eine der wichtigsten stellt die von der Vereinigung der Metall-Berufsgenossenschaften veröffentlichte BG-Information 5017 „Ladeeinrichtung für Fahrzeugbatterien“ dar.

Elektroden enthalten 37 % stark ätzende Schwefelsäure

Bevor es jedoch um die möglichen Maßnahmen zur Vermeidung von Unfällen geht, stellt sich zunächst die Frage: Was sind die Gefahren und wie entstehen diese eigentlich? Die in PKW und LKW eingesetzten Fahrzeugbatterien bestehen nicht nur aus giftigem eingepresstem Blei, Bleioxid und Bleisulfat. Ein Einblick in den Aufbau der Batterie zeigt, dass die Elektroden zu 37 % stark ätzende Schwefelsäure enthalten. Eine Berührung mit der Haut hätte also extreme Verätzungen zur Folge.

Während des Ladevorgangs werden zudem Sauerstoff und Wasserstoff freigesetzt, die zusammen ein so genanntes „Knallgas“ bilden. In Verbindung mit elektrischen Funken, offenem Licht oder heißen Gegenständen kann dies eine folgenschwere Explosion auslösen. Daher sind gut ausgebildetes Personal und richtig ausgerüstete Ladeeinrichtungen von besonderer Bedeutung.

Welche Regeln sind zu beachten?

Damit Gefahrensituationen verhindert werden, gilt es bestimmte Regeln zu beachten. Zum Beispiel dürfen die Batterien nur von unterwiesenem Personal ausgetauscht werden. Wichtig ist auch, die Batterie vor dem Laden auf Gehäuseschäden und austretende Säure zu untersuchen. Weiterhin zu befolgen sind diese Hinweise:

• Keine Werkzeuge (Metallteile) auf der Batterie ablegen (Kurzschlussgefahr!).

• Das Tragen und Mitführen von leitfähigen Armbändern, Fingerringen, Ketten und sonstigen metallenen Gegenständen in der Nähe von Ladestationen ist verboten.

• In der Nähe von Ladestationen sind offene Zündquellen und Rauchen verboten.

• Batteriesäure ist stark ätzend, deshalb sind Schutzbrille, säurefeste Schürze, Sicherheitshandschuhe und Sicherheitsschuhe zu tragen.

Da die Einhaltung solcher Sicherheitshinweise für das sichere Laden von Batterien alleine nicht ausreicht, werden an die Ladeeinrichtungen und elektrischen Anlagen gewisse Rahmenbedingungen gestellt. Im Detail geht es dabei um die Verhinderung eines explosionsfähigen Luftgemisches, die Anforderungen an den Batterieladeraum beziehungsweise -bereich sowie um die Anforderungen an die elektrische Ausrüstung.

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