Google+ Facebook Twitter XING LinkedIn GoogleCurrents YouTube

Fahrzeugbatterien richtig laden

Güt belüftet die Explosionsgefahr beim „Knallgas“ minimieren

| Redakteur: Victoria Sonnenberg

Batterieladeschrank mit 3-teiliger Tür, automatischer Absaugung und Steuereinheit für die sichere Überwachung.
Batterieladeschrank mit 3-teiliger Tür, automatischer Absaugung und Steuereinheit für die sichere Überwachung. (Bild: Denios)

Der Ladevorgang von Fahrzeugbatterien erfordert wichtige Vorkehrungen, um scherwiegende Unfälle zu vermeiden. Denios bietet mit seinem Batterieladeschrank eine Lösung, mit der Anwender vor Unfällen geschützt werden und im rechtlichen Sinne auf der sicheren Seite stehen.

Der Umgang mit Fahrzeugbatterien birgt eine Menge von Gefahren, die sowohl die Gesundheit von Menschen als auch die Umwelt schädigen können. Der Gesetzgeber liefert hierzu die erforderlichen Richtlinien und Normen. Eine der wichtigsten stellt die von der Vereinigung der Metall-Berufsgenossenschaften veröffentlichte BG-Information 5017 „Ladeeinrichtung für Fahrzeugbatterien“ dar.

Elektroden enthalten 37 % stark ätzende Schwefelsäure

Bevor es jedoch um die möglichen Maßnahmen zur Vermeidung von Unfällen geht, stellt sich zunächst die Frage: Was sind die Gefahren und wie entstehen diese eigentlich? Die in PKW und LKW eingesetzten Fahrzeugbatterien bestehen nicht nur aus giftigem eingepresstem Blei, Bleioxid und Bleisulfat. Ein Einblick in den Aufbau der Batterie zeigt, dass die Elektroden zu 37 % stark ätzende Schwefelsäure enthalten. Eine Berührung mit der Haut hätte also extreme Verätzungen zur Folge.

Während des Ladevorgangs werden zudem Sauerstoff und Wasserstoff freigesetzt, die zusammen ein so genanntes „Knallgas“ bilden. In Verbindung mit elektrischen Funken, offenem Licht oder heißen Gegenständen kann dies eine folgenschwere Explosion auslösen. Daher sind gut ausgebildetes Personal und richtig ausgerüstete Ladeeinrichtungen von besonderer Bedeutung.

Welche Regeln sind zu beachten?

Damit Gefahrensituationen verhindert werden, gilt es bestimmte Regeln zu beachten. Zum Beispiel dürfen die Batterien nur von unterwiesenem Personal ausgetauscht werden. Wichtig ist auch, die Batterie vor dem Laden auf Gehäuseschäden und austretende Säure zu untersuchen. Weiterhin zu befolgen sind diese Hinweise:

• Keine Werkzeuge (Metallteile) auf der Batterie ablegen (Kurzschlussgefahr!).

• Das Tragen und Mitführen von leitfähigen Armbändern, Fingerringen, Ketten und sonstigen metallenen Gegenständen in der Nähe von Ladestationen ist verboten.

• In der Nähe von Ladestationen sind offene Zündquellen und Rauchen verboten.

• Batteriesäure ist stark ätzend, deshalb sind Schutzbrille, säurefeste Schürze, Sicherheitshandschuhe und Sicherheitsschuhe zu tragen.

Da die Einhaltung solcher Sicherheitshinweise für das sichere Laden von Batterien alleine nicht ausreicht, werden an die Ladeeinrichtungen und elektrischen Anlagen gewisse Rahmenbedingungen gestellt. Im Detail geht es dabei um die Verhinderung eines explosionsfähigen Luftgemisches, die Anforderungen an den Batterieladeraum beziehungsweise -bereich sowie um die Anforderungen an die elektrische Ausrüstung.

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 42413106 / Arbeitschutz / Umweltschutz)

Themen-Newsletter Betriebstechnik abonnieren.
* Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung und AGB einverstanden.
Spamschutz:
Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein.

Meistgelesene Artikel

Erstes deutsches Exoskelett geht in Serie

Exoskelette

Erstes deutsches Exoskelett geht in Serie

11.01.18 - Der Augsburger Robotikspezialist German Bionic Systems schickt mit seinem German Bionic Cray X das erste in Deutschland entwickelte Exoskelett in Serie. lesen

Yaskawa investiert 7,8 Mio. Euro in seine Robotics Division

Robotics Division

Yaskawa investiert 7,8 Mio. Euro in seine Robotics Division

17.01.18 - Yaskawa nimmt nach neunmonatiger Bauzeit einen neuen Erweiterungsbau in Allershausen in Betrieb. Künftig werden dort Roboter-Schweißanlagen gebaut und kundenspezifische Industrieroboter für europäische Kunden kommissioniert. lesen

Warum 2018 zum Rekordjahr für Maschinenbauer werden kann

Konjunktur

Warum 2018 zum Rekordjahr für Maschinenbauer werden kann

12.01.18 - Das vergangene Jahr kann mit Fug und Recht als turbulent bezeichnet werden. Ungeachtet der vielen Krisen steuerte die deutsche Wirtschaft von einem Erfolg zum anderen. Für 2018 geben Wirtschaftsforscher und Verbände deshalb einen ganz klaren Kurs an: aufwärts. lesen