„Rauchbar“ und brauchbar

Hanf als Alternative zu Glasfasern für die Kunststoffverstärkung

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Die Substitution von Glasfasern durch Hanffasern führe zu einer erheblichen Reduzierung von Haut- und Atemwegsreizungen bei Mitarbeitern im Bereich der Material- und Produktherstellung, sowie beim Umgang mit beschädigten Teilen oder bei der Entsorgung. Immerhin sind Glasfasern nicht lungengängig, muss man dazu anmerken. Darüber hinaus resultierten aus der Herstellung von Hanffasern deutlich geringere CO2-Emissionen als bei Glasfasern, was die Umweltauswirkungen erheblich reduziert. Die typische Lebensdauer von Naturfaser-SMC-Bauteilen liege bei maximal 30 Jahren. Die Haltbarkeit ist natürlich abhängig davon, ob das Material für Innen- oder Außenanwendungen genutzt wird. Durch eine gezielte Einstellung des Matrixharzes lässt sich aber beispielsweise die Witterungsbeständigkeit erhöhen. Ähnlich wie konventionelle SMC-Teile könne auch die biobasierte Variante nicht wirklich gut recycelt werden. Letztere sind ja auch nicht als Ganzes biologisch abbaubar. Allerdings laufen vielversprechende Versuche, wie betont wird, um die Naturfaser von der Matrix und dem Füllstoff zu trennen, damit der Naturfaseranteil kompostiert und der Füllstoff wiederverwendet werden kann. Die Fasern sind nach der Trennung aber so klein, dass sie nicht mehr in SMC-Anwendungen weiterverwendet werden können.

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