Wittenstein

Kleinservomotoren mit integrierter Spindel

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Besonderer Wert wurde darüber hinaus auf ein industrietaugliches Design gelegt. Der komplette Antrieb ist in einem Edelstahlgehäuse in Schutzart IP54 untergebracht und kann in jeder beliebigen Einbaulage eingesetzt werden. Die Spindel selbst ist wartungsfrei und verdrehgesichert in einem geschlossenen Schubrohr ausgeführt. Der Spindeltrieb in Verbindung mit der verstärkten Lagerung ermöglicht die Kraftwirkung sowohl in Zug- als auch in Druckrichtung. Als Gebersystem ist für alle Baugrößen ein Singleturn-Absolutwertgeber mit einer Auflösung von 12 Bit verfügbar. Bei Baugröße 32 und 40 besteht auch die Option, auf die Funktionalitäten des derzeit kleinsten integrierten Multiturngebers auf dem Markt zurückzugreifen. Alle Baugrößen verfügen zudem über eine schleppkettentaugliche und EMV-sichere Einkabeltechnik. Dank dieser Eigenschaften eignen sich die Antriebe perfekt für den Einsatz im industriellen Umfeld, so der Hersteller.

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Linearaktor ist energieeffizienter als Pneumatik

Im Gegensatz zu Pneumatikzylindern sollen die neuen Linearaktuatoren in jeder Anwendung präzise und flexibel regelbare Positioniervorgänge ohne Umrüstarbeiten an der Maschine ermöglichen. Sie eignen sich dadurch insbesondere für Anwendungen mit häufigen Formatwechseln. Die prinzipbedingt besser regelbare Servotechnik und die einfache Einbindung in die übergeordnete Steuerung ermöglichen reproduzierbare Prozesse, welche zudem sowohl weg- als auch kraftgesteuert dargestellt werden können. Darüber hinaus sind sie leckagesicher und bieten eine höhere Energieeffizienz im laufenden Betrieb – denn Druckluft ist nicht nur teuer in der Herstellung, sondern auch verlustbehaftet. Schließlich arbeitet Servotechnik nahezu wartungsfrei und geräuscharm – zwei weitere Vorteile gegenüber der Pneumatik.

Überzeugende Konnektivität im System

Laut Hersteller können die neuen Kleinservomotoren mit integrierter Spindel mit Simco-Drive-Servoreglern zu leistungsfähigen Kleinservoachsen konfiguriert werden. Hierbei entstehen Lösungen mit vielseitigen Optionen zur Anbindung: Die Integration in übergeordnete Steuerungen ist wahlweise per Canopen, Ethercat, Profinet RT/IRT oder Ethernet/IP möglich. Gleichzeitig vermeidet die Systemlösung aus einer Hand jede Form von Schnittstellenrisiken und erleichtere die Inbetriebnahme mithilfe des elektronischen Typenschildes.

Zu den weiteren Software-Features für eine sichere Inbetriebnahme gehört zum einen eine automatische Endlagenbegrenzung: Sie verhindert, dass die mechanischen Anschläge des Aktuators dynamisch angefahren werden können. Darüber hinaus ermöglicht ein elektronischer Homing-Modus die freie Festlegung und Referenzierung der 0-Position durch den Maschinenbediener.

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