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2,5 Mio. Euro Fördergelder Kombination von 3D-Druck und Zerspanung senkt kosten

Redakteur: Simone Käfer

Das Forschungsprojekt Kitk-Add erhält 2,5 Mio. Euro-Förderung vom Staat. Am Projekt im Bereich Additiver Fertigung sind unter anderem die Universität Paderborn, Siemens und das KIT beteiligt. Sie wollen den 3D-Druck mit etablierten Verfahren zusammenbringen.

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Ein Forschungsteam der Uni Paderborn, dem KIT und mehreren Unternehmen versucht die Additiven Fertigung mit anderen Techniken zu kombinieren.
Ein Forschungsteam der Uni Paderborn, dem KIT und mehreren Unternehmen versucht die Additiven Fertigung mit anderen Techniken zu kombinieren.
(Bild: Universität Paderborn, Johannes Pauly)

Neue additive Fertigungsverfahren mit etablierter Technik in der Herstellung kombinieren, darauf zielt das kürzlich gestartete Forschungsprojekt Kitk-Add an der Universität Paderborn ab. Dabei forschen die Paderborner Wissenschaftler gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Siemens AG sowie mit fünf weiteren Unternehmen. Das Projekt wird mit 2,5 Mio. Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert – bei einem Gesamtvolumen von 4,5 Mio. Euro – und läuft über drei Jahre.

Aufgrund der (noch) hohen Kosten und der mangelnden Prozessfähigkeit werden generative bzw. additiven Fertigungsverfahren nur selten in der Serienproduktion angewandt. Obwohl sie gerade im Konstruktionsbereich neue Möglichkeiten eröffnen. Hier seien nur bionische Gitterstrukturen in Zahnrädern genannt, die diese leichter und leiser machen. Mit Kitk-Add wollen die Paderborner Forscher das nun ändern.

Dr.-Ing. Guido Adam (DMRC), Prof. Dr.-Ing. Detmar Zimmer, Tobias Lieneke und Thomas Künneke vom Lehrstuhl für Konstruktions- und Antriebstechnik (v. l.) forschen gemeinsam im Bereich der Additiven Fertigung
Dr.-Ing. Guido Adam (DMRC), Prof. Dr.-Ing. Detmar Zimmer, Tobias Lieneke und Thomas Künneke vom Lehrstuhl für Konstruktions- und Antriebstechnik (v. l.) forschen gemeinsam im Bereich der Additiven Fertigung
(Bild: Universität Paderborn, Johannes Pauly)

3D-Druck soll kosten senken

Die Kombination des 3D-Drucks mit etablierten Fertigungsverfahren, wie der Zerspanung oder dem Spritzgießen, soll künftig die Herstellungskosten senken. „Dabei werden wir zunächst Bauteile von beteiligten Unternehmen analysieren, wie ein Zahnrad, eine Turbinenschaufel für Gasturbinen oder ein Hydraulikblock für Arbeitsmaschinen“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Detmar Zimmer, Lehrstuhl für Konstruktions- und Antriebstechnik. Die Erkenntnisse werden anschließend in Fabrikkonzepte für die additive Fertigung in Großserie einfließen. „Produkte können damit künftig so gestaltet werden, dass ein deutlich höherer Produktnutzen bei günstigeren Kosten erzielt wird“, fügt Dr.-Ing. Guido Adam vom Direct Manufacturing Research Center (DMRC) der Uni Paderborn an.

Die Partner von Kitk-Add

Unter der Konsortialleitung von Siemens wird das Projekt vom Institut für Produktionstechnik des KIT koordiniert. Auf Paderborner Seite sind der Lehrstuhl für Konstruktions- und Antriebstechnik sowie das Direct Manufacturing Research Center beteiligt. An Kitk-Add nehmen ebenfalls die Unternehmen GKN Sinter Metals Engineering und Prototypenbau, John Deere, H&H Gesellschaft für Engineering und Prototypenbau, Eisenhuth sowie Schübel teil.

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