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Geschäftsjahr Mehr Umsatz trotz Corona

| Redakteur: Simone Käfer

Während 3D Systems und Stratasys Mitarbeiter entlassen, freut sich SLM Solutions über ein Minus von sechs Mio. Euro.

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Auch SLM Solutions hat durch die Pandemie gelitten. Aber das Unternehmen rechnet in diesem Jahr mit einem Umsatzplus von 20 %.
Auch SLM Solutions hat durch die Pandemie gelitten. Aber das Unternehmen rechnet in diesem Jahr mit einem Umsatzplus von 20 %.
(Bild: gemeinfrei, Gerd Altmann / Pixabay )

Ein Defizit von 6 Mio. Euro ist eine Verbesserung. Denn im ersten Halbjahr 2019 stand der EBITDA-Wert (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) von SLM Solutions schlechter da, bei –18,9 Mio Euro. Knapp 2 Mio. Euro sparte das Unternehmen durch Kurzarbeit und ausgefallene Dienstreisen während der Pandemie. Seinen Umsatz für das erste Halbjahr 2020 gibt der deutsche Hersteller von Maschinen für die Additive Fertigung mit 31,2 Mio Euro an.

Nach einer vermutlich Corona-bedingten Phase deutlicher Abkühlung im zweiten Quartal diesen Jahres, zog das Interesse der Kunden von SLM Solutions gegen Ende des ersten Halbjahres 2020 wieder an. Da sich das in den bisherigen Wochen des dritten Quartals gehalten hat und man eine wirtschaftliche Erholung in den asiatischen und US-Märkten beobachtet, erwartet der Vorstand von SLM Solutions für das zweite Halbjahr 2020 eine Belebung des Geschäfts. Das ermutigt das Unternehmen einen Umsatzanstieg von 20 % für das Geschäftsjahr 2020 zu prognostiziert. 2019 erwirtschaftete SLM Solutions einen Umsatz von 49,0 Mio. Euro.

20 % ist auch die Höhe, in der 3D Systems im Zuge einer Umstrukturierung Mitarbeiter entlassen will. Das ebenfalls US-amerikanische Unternehmen Stratasys sprach von 10 % Entlassungen.

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