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Es gibt spezielle Varianten für das Fräsen und das Bohren
Angesichts dünner Wandstärken und zum Teil sehr komplexer Teile zahlt sich insbesondere bei der Bearbeitung von Gold die Schwingungsdämpfung aus. Erst recht weil bereits bei der Zerspanung möglichst saubere Oberflächen erzielt werden müssen. Aufgrund seiner Steifigkeit und Flexibilität wird das Spannsystem auch bei der Vorbereitung von Edelstahlfassungen eingesetzt. Nicht mehr wegzudenken ist es aus der Prototypenfertigung und aus der Fertigung von Serien, bei denen besonders hohe Anforderungen an die Geometrie bestehen.
Chopard nutzt die die Polygonspannfutter zur Spannung von Schaftdurchmessern von 3, 4, 6 und 10 mm. Der kleinste Schneidendurchmesser beträgt 0,8 mm. Derzeit kommen zwei Varianten des Spannsystems zum Einsatz. Zum einen ist dies Tribos-RM für Fräsbearbeitungen im hohen Drehzahlbereich bis 85.000 min-1. Der kompakte Werkzeughalter verfügt über eine hohe Radialsteifigkeit, mit der sich die Möglichkeiten von HSC-Bearbeitungszentren voll nutzen lassen.
Seine Spannkräfte ermöglichen bei sehr gutem Rundlauf hohe Zerspanleistungen. Mit seiner polygonalen Bauweise dämpft er Schwingungen und sorgt so für lange Werkzeugstandzeiten und brillante Oberflächen. Mit den Schnittstellen HSK-A 25, 32, 40, HSK-E 25, 32, 40, HSK-F 32, BT 30 und SK 30 ist Tribos-RM auf die Anforderungen dynamischer Bearbeitungszentren zugeschnitten.
Minifutter kommt beim Bohren zum Einsatz
Für Bohranwendungen nutzt Chopard Tribos-Mini (Bild 5). Mit dem Minifutter, das für Drehzahlen bis 205.000 min-1 ausgelegt ist, lassen sich alle Werkzeugschäfte mit h6-Toleranz ab einem Durchmesser von 0,3 mm spannen. Das Futter gibt es für die Schnittstellen HSK-A 25, 32, 40, HSK-E 20, 25, 32, 40, HSK-F 32, BT 30 und SK 30. Für den Werkzeugwechsel nutzt die Uhrenmanufaktur mehrere Spannstationen des Typs SVP-2D und SVP-2.
* Heinold Kostner ist Leiter Produkt- & Portfoliomanagement Spanntechnik bei der Schunk GmbH & Co. KG in 74348 Lauffen/Neckar.
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