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Digitalisierungszentrum wird um Additive Manufacturing erweitert

Siemens arbeitet mit 3DMP

| Redakteur: Simone Käfer

Einen G-Tarc-Drucker von Gefertec hat Siemens für seine Digitalisierungsfabrik gekauft. Vorerst geht es um Rapid Prototyping, doch weitere Aufgaben sollen folgen.
Einen G-Tarc-Drucker von Gefertec hat Siemens für seine Digitalisierungsfabrik gekauft. Vorerst geht es um Rapid Prototyping, doch weitere Aufgaben sollen folgen. (Bild: Gefertec)

Siemens in Bad Neustadt, Vorzeigefabrik für Digitalisierung in der Metallbearbeitung, besitzt einen neuen 3D-Drucker von Gefertec.

Das Siemens-Elektromotorenwerk in Bad Neustadt an der Saale ist geprägt von schnellzyk­lischen Innovationen, individualisierten Produkten und daraus resultierend einer Fertigung für Losgröße 1. Der G-Tarc-Drucker von Gefertec soll dazu beitragen, diese Herausforderungen besser zu bewältigen. Eingesetzt im Prototypenbau, soll er die Entwicklungszeiten verkürzen. Außerdem sind Reparaturen von Werkzeugen für den Werkzeugbau oder von Form­einsätzen als mögliche Einsatzfelder geplant sowie die Herstellung von Engineer-to-Order-Bauteilen in Kleinserien. Auch die Entwicklung neuer, nur mit 3D-Technik denkbarer Komponenten ist beabsichtigt.

Die neue Maschine wird nahtlos in den Fertigungsbetrieb mit klassischen Werkzeugmaschinen im Siemenswerk integriert und künftig auch Teil der Digitalisierungsdemonstrationen in der dortigen „Arena der Digitalisierung“ sein. „Der Einsatz von Additive Manufacturing ist ein wichtiger Pfeiler der Digitalisierungsstrategie des Werkes und zeigt die vielfältigen Möglichkeiten, die uns diese innovative Technologie im täglichen Fertigungsbetrieb bietet“, so Dr. Karsten Heuser, Leiter des Kompetenzzentrums Additive Manufacturing für die Digital Factory bei Siemens.

Der G-Tarc druckt im 3DMP-Verfahren, mit dem endkonturnahe Rohlinge aus Metall zügig und kostengünstig herstellbar sind, sagt Gefertec. Das Metall wird per Draht zugeführt.

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