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Metall Unimelt-Plasmasystem für nachhaltige Metallpulver in Betrieb

| Redakteur: Simone Käfer

Nachhaltige Metallpulver für die Additive Fertigung stellt 6K Additive mit seinem Unimelt-Plasma Verfahren her.

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Per Mikrowellenplasma-Technik stellt 6K Additive nachhaltige Metallpulver für die Additive Fertigung her.
Per Mikrowellenplasma-Technik stellt 6K Additive nachhaltige Metallpulver für die Additive Fertigung her.
(Bild: 6K)

6K Additive hat die ersten beiden kommerziellen UniMelt-Systeme in seiner neuen, hochmodernen knapp 4 m2 großen Produktionsanlage in in Betrieb genommen. Der Geschäftsbereich für Metallpulver für die Additive Fertigung (additive manufacturing, AM) von US-amerikanischen Materialherstellers 6K nutzt zur Herstellung von Pulvern die Mikrowellenplasma-Technik. Eine Kombination aus Hitze, hochreaktiven Ionen und Chemikalien schafft laut 6K die perfekte Umgebung. Ein stabiler Prozess wäre durch das im Mikrowellen-Verfahren hergestellt Plasma geboten, wodurch jeder Partikel die gleiche thermische Kinetik aufweise. Als Rohstoffe verwendet 6K zertifizierte chemisch bearbeitete Mahlgüter, Späne und andere recycelte Rohmaterialien.

Mit den Metallen der nun kommerziellen Anlagen durchläuft 6K eine sowohl interne als auch externe Produktqualifizierung. Im August soll mit der Beurteilung seines Materials Onyx In718 durch Kunden begonnen werden, gefolgt von Onyx Ti64, das auf der Formnext 2019 angekündigt und vorgeführt wurde.

Das in betrieb genommene Werk wird derzeit von der MERA (The Association for Sustainable Manufacturing) für eine Zertifizierung als nachhaltiger Fertigungsbetrieb geprüft.

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