Wenn der Rotor schlapp macht

Das geschieht beim Recycling von ausgedienten Windkraftanlagen

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Wings for Living sieht das Rotorblattrecycling als Chance

In diesem Bereich arbeitet dann Anmet mit Wings for Living zusammen. Die in Europa verkauften Produkte zeigen gut, dass Materialien aus Windkraftanlagen ein zweites Leben haben können – sowohl in der Infrastruktur als auch in hochwertigen Konsumgütern. So kann Kreislaufwirtschaft konkret und rund auch damit funktionieren. Anmet liefert das Material und die handwerkliche Umsetzung. Wings for Living bringt den Marktzugang. Darüber hinaus werden patentierte Verbundmaterialien entwickelt. Dazu wird zerkleinertes Rotorblattmaterial mit natürlichen Rohstoffen wie Holz oder Pflanzenresten kombiniert. So entsteht eine neue Generation von Baustoffen, die am Ende ihres Lebenszyklus ein zusätzliches energetisches Verwertungspotenzial ins Feld führen. Eine neue Versuchsanlage, deren Bau im August 2026 startet, ist dafür auf eine Produktion von 2.000 Tonnen recycelter Glasfasern pro Jahr ausgelegt. Das Team von Wings for Living meint auf die Frage nach den Erwartungen für die Zukunft: „Die Windenergiebranche tritt in eine große Rückbauphase ein! Tausende Anlagen der ersten Generation erreichen in Europa das Ende ihrer Lebensdauer. Der Bedarf an skalierbaren und hochwertigen Recyclingmethoden ist hoch.“ Anmet positioniert sich deshalb als Teil dafür, dieser Entwicklung zu begegnen. Nach dem ersten Werk plant das Unternehmen noch weitere Standorte in anderen europäischen Märkten. Dafür werden weitere strategische Partner gesucht – sowohl für die Materialzufuhr als auch in puncto Hersteller, die die recycelten Fasern in ihre Produktion integrieren wollen – so das Team von Wings for Living.

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