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Elektrische Ausrüstung

Automatisieren erhöht Wettbewerbsfähigkeit

| Autor/ Redakteur: Reinhold Schäfer / Reinhold Schäfer

Optimieren und automatisieren lässt sich immer – auch im Steuerungs- und Schaltanlagenbau. Ein erster Meilenstein war 1961 die Entwicklung des Serienschaltschranks von Rittal. Auf der Hannover-Messe 2014 war nun sogar ein Roboter zu sehen, der zukünftig die Verdrahtung von Montageplatten übernehmen soll.

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Dieser Verdrahtungsroboter von Kiesling Maschinentechnik zeigt, dass es im Schaltanlagen- und Steuerungsbau noch genügend Automationspotenzial gibt.
Dieser Verdrahtungsroboter von Kiesling Maschinentechnik zeigt, dass es im Schaltanlagen- und Steuerungsbau noch genügend Automationspotenzial gibt.
(Bild: Kiesling)

Dem Schuster sagt man oft nach, die schlechtesten Schuhe zu tragen, und auch dem Schneider ist das Sprichwort nicht wohlgesonnen. Damit die Automatisierer nicht auch ins Gerede kommen – und um natürlich effizienter und effektiver zu arbeiten –, sollten sie rechtzeitig reagieren und die modernen Hilfsmittel nutzen, die viele Vorgänge im eigenen Unternehmen wirtschaftlicher machen. Das Schweizer Unternehmen W. Althaus nutzt sie bereits. Es zählt damit wohl zu den modernsten Steuerungsbauern der Schweiz – wenn nicht sogar Europas.

Mit Automatisierung trotz hoher Lohnkosten wettbewerbsfähig bleiben

Sämtliche Prozesse vom Hardwareengineering und der Elektroplanung über die Fertigung bis hin zur Prüfung wurden dort so weit wie möglich automatisiert. So gelingt es dem mittelständischen Unternehmen trotz hoher Lohnkosten in der Schweiz, international wettbewerbsfähig zu sein. Zum Einsatz kommen dabei Engineering-Tools von Eplan, Schaltschrank-Systemtechnik von Rittal und automatisierte Maschinen von Kiesling Maschinentechnik. Althaus hat sogar einen Klemmenbestückungsautomaten entwickelt, der Klemmen auf Hutschienen aufrastet.

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Automatisierungstechnik für den Maschinenbau ist bei W. Althaus in Aarwangen das Thema, um das sich alles dreht. Das Unternehmen bietet seit über 40 Jahren seine Dienstleistungen in sämtlichen Bereichen der industriellen Automatisierungstechnik an. Das Spektrum reicht von der Beratung über Planung und Entwicklung bis hin zu Schaltschrankbau, Prüfung und Inbetriebnahme. „Unsere Kunden sind zu einem großen Teil Schweizer Maschinenbauunternehmen“, sagt Walter Althaus, der das Unternehmen in zweiter Generation führt. Mit über 100 Mitarbeitern bietet es den Kunden umfassende Kompetenzen rund um die Steuerungstechnik. „Da wir in einem Land mit hohen Löhnen beheimatet sind“, so der Firmeninhaber weiter, „sind wir ständig auf der Suche nach Optimierungsmöglichkeiten innerhalb unseres Unternehmens.“

Optimierungspotenziale ausschöpfen

Bei der W. Althaus AG werden sehr viele verschiedene Kundenprojekte umgesetzt, die alle in individuell entwickelte Steuerungs- und Schaltanlagen münden. Um die Optimierungspotenziale im Steuerungsbau zu erschließen, hat man innerhalb des Unternehmens alle Prozesse unter die Lupe genommen. Dies beginnt bereits bei der Planung und der Entwicklung. Im Hardwareengineering wird zunächst die Lösung ersonnen, mit der sich die Kundenanforderungen optimal umsetzen lassen. Dabei wird die Elektroplanung mit Eplan Electric P8 durchgeführt. „Wir arbeiten schon seit über 20 Jahren mit den CAE-Systemen von Eplan und haben immer wieder die neuesten Versionen der Software angeschafft“, erinnert sich Althaus.

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