Großteilbearbeitung

Großteilebearbeiter und Innovator im XXL-Maßstab

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Schwerpunkt 2015: Generierung von Ideen für den Kunden

Um diesen Verbesserungsprozess voranzubringen, gibt es am Standort Altdorf eine Arbeitsgruppe aus der Fertigungstechnik, die sich gezielt und intensiv mit neuen Produkten und Technologien beschäftigt. Dabei werden Ideen gemeinsam mit dem Management im Zusammenhang mit den Produkten besprochen. „Schwerpunkt in diesem Jahr ist die Generierung von Ideen für den Kunden“, sagt Murer.

Die Idee zum Konzept 'Supplier Ideas' (Lieferantenideen) kommt vom Hauptkunden ASML, der die aktive Mitarbeit und Ideeneinbringung seiner Lieferanten einfordert. „Wie aktiv bin ich als Lieferant mit dem Kunden in Hinblick auf technologische Möglichkeiten, wie entwickle ich mich bei Produktideen weiter? Durch die „Supplier Ideas“ platzierten wir bislang sehr interessante Ideen beim Kunden, mit denen wir das Design revolutionieren könnten“, verrät Murer.

In den Kunden hinein- und über sich hinauswachsen

Mit diesem Konzept verfolgt die Berghoff Gruppe eine doppelte Wachstumsstrategie. „Zum einen wollen wir mit gemeinsamen Projektgruppen bereits in der Planungsphase den Kunden bestmöglich unterstützen und zum anderen wollen wir sehr stark internationalisieren. Es geht vermehrt um die Fragen: Welche neuen Märkte können wir noch erschließen und wo expandieren? Wir haben für uns fünf Branchen definiert, in welchen wir international mehr Fuß fassen möchten“, ergänzt Al-Omary.

„Das ist auch das Entscheidende, dass wir dem Kunden nicht nur ein Produkt, sondern Kompetenz verkaufen“, schließt Murer sich an. Dieser Anspruch mündet unter anderem in intern generierten Ideenworkshops, bestehend aus fünf bis sechs Mitarbeitern, in denen Ideen ausgetauscht und Produkte optimiert werden. Wie intensiv der Kontakt zwischen Berghoff und dem Kunden ist, zeigt der monatliche Besuch des Kunden, bei dem relevante Themen besprochen werden. Das Werk in Altdorf hat längst den einseitigen Pfad des Fräsens, Drehens, Bohrens verlassen und setzt darüber hinaus auf die Optimierung seiner Logistikketten und ganz besonders auf die der Prozesse.

Getreu seinem Motto „Aus dem inneren Antrieb heraus besser werden und Ideen generieren“ will Berg- hoff eine Art Virus pflanzen, „... dass, wenn sich der Mitarbeiter eine Zeichnung anschaut, er sich bereits im Hinterkopf überlegt: Wie könnte ich es anders und besser machen? Und nicht: Was muss ich jetzt machen, damit das Teil fertig wird?“, so Murer.

Dass sich dieser Anspruch lohnt, beweisen die langfristigen Partnerschaften mit den Kunden. „In diesem Fertigungsprozess können wir das Know-how unserer Ingenieure mit einbringen, was bei vielen Kunden intensiv gelebt wird. In diesem partnerschaftlichen Prozess entstehen ganz andere Bindungen und dadurch auch andere Möglichkeiten, als wenn man nur einer von 5000 Lieferanten ist“, schließt Al-Omary. MM

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