Antriebstechnik Innenzahnradtriebwerk ist das Herz eines modernen Hydraulikkonzepts
Moderne Hydraulikkonzepte profitieren von Innenzahnradtriebwerken. Das zeigt eine Weiterentwicklung, die im Vergleich zu Axial- und Radialkolbenpumpen die Komplexität im Ein-, Zwei- und Vierquadrantenbetrieb entzerrt. Kombiniert mit einem drehzahlgeregelten Motor werden dabei die größten Anwendungsvorteile erzielt.
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Ein wichtiger Treiber industrieller Entwicklungen ist die Kosteneinsparung. Aufgrund steigender Energiepreise hat dabei der Faktor Energieeffizienz an Bedeutung gewonnen. Gefragt sind heute wirtschaftliche, hochwirksame Antriebskomponenten und -systeme, mit denen die Leistung von Fertigungsanlagen gesteigert und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Anlagenbetreibers verbessert wird.
Innenzahnradtriebwerk für stationäre Maschinen
Die Antwort darauf liefern moderne Hydraulikkonzepte mit Innenzahnradtriebwerken – insbesondere für Maschinen, die auf kleinem Raum in kurzer Zeit hohe Kräfte aufbringen und dabei regelungstechnisch zwischen Krafthub und Eilgang hin- und herschalten müssen, zum Beispiel für Kunststoff-Spritzgieß- und Metall-Druckgießmaschinen, Umform- und Recyclingpressen.
Für diese stationären Maschinen hat Bucher Hydraulics, Klettgau, das Innenzahnradtriebwerk der Baureihe QX – mit Pumpen- und Motorfunktionalität – weiterentwickelt (Bild 1).
Variabler Volumenstrom bei Verbund mit drehzahlgeregelten Motoren
Die weiterentwickelte Baureihe ist das, was Wirtschaftswissenschaftler als echte Innovation bezeichnen: Sie setzt Maßstäbe in puncto Wirtschaftlichkeit. Basis dafür war eine jahrelange Marktbeobachtung, die Identifizierung zukunftsweisender Techniken und deren Umsetzung in Produktverbesserungen.
Die Pumpenreihe gibt es nunmehr in der fünften Generation. Anders als die bis dato in vielen Industrieanwendungen üblichen Axial- und Radialkolbenlösungen entzerrt das Funktionsprinzip dieser Baureihe deren Komplexität. Das Innenzahnradtriebwerk QX, das sich als Pumpe oder Motor betreiben lässt, kann im Ein-, Zwei- und Vierquadrantenbetrieb arbeiten. Es erfüllt anspruchsvolle Aufgaben wirtschaftlich.
Aktuatoren werden direkt angetrieben
Zum echten Highlight eines Hydraulikkonzepts wird das Innenzahnradtriebwerk in Kombination mit einem drehzahlgeregelten Motor (Bild 2): Sie erzeugt einen variablen Volumenstrom, sodass die Druckölversorgung dem tatsächlichen Bedarf entspricht. Außerdem werden Aktuatoren ohne den energetisch aufwendigen Umweg über Ventile direkt angetrieben.
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