Antriebstechnik

Innenzahnradtriebwerk ist das Herz eines modernen Hydraulikkonzepts

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Zum einen sinkt dadurch der energetische Drosselverlust, zum anderen reduzieren sich der Verrohrungsaufwand, das Öl- und Tankvolumen. Folglich benötigt der Hydraulikantrieb weniger Kühlleistung. Die Wärmeverlustleistung wird niedriger. Die Verringerung des Drosselverlusts und der Kühlleistung führen zur Energieeinsparung. Weil zudem sich aufgrund der höheren Antriebsdynamik die Zykluszeiten der Maschinen verkürzen, wird der Fertigungstakt erhöht. Dazu kommt die Möglichkeit der Energierückgewinnung. Aufgrund der Maßnahmen sinken die Betriebskosten.

Innenzahnradtriebwerk besteht aus wenigen Einzelteilen

Die Möglichkeit der Pumpenaktuatorverstellung im Millisekundenbereich basiert auf der Dynamik der Baureihe QX. Das dynamische Regelverhalten entspricht fast dem Niveau der Servotechnik. Grund für die hervorragende Regelbarkeit ist die direkte Umsetzung der Motordrehzahl in hydraulische Leistung.

Die geringe Anzahl an Rotationsteilen senkt den Energieverlust und hält die Beschleunigungswerte hoch (Bild 3).

Das trägt dazu bei, dass sich die Taktzeit der Maschine verkürzt und deren Produktivität steigt. Insgesamt besteht das Innenzahnradtriebwerk aus wenigen Einzelteilen.

Verglichen mit anderen Antrieben einschließlich der spaltkompensierten Innenzahnradpumpen, bietet das Triebwerk deutliche Pluspunkte.

Steigerung der Energieeffizienz als Entwicklungsziel

Wichtigstes Ziel der Weiterentwicklung war – und ist – die Steigerung der Energieeffizienz. Das Innenzahnradtriebwerk kann im Ein-, Zwei- und Vierquadrantenbetrieb arbeiten. Der hydraulische Anwendungsbereich ist groß. Aufgrund der geringen Pulsation arbeitet das Triebwerk leise. Außerdem ist es leicht, kompakt, langlebig und betriebssicher.

Dieses Eigenschaftsprofil beruht unter anderem auf konstruktiven Finessen wie den Dichtflächen und der Lagerung: Vergrößerte Dichtflächen schlagen sich positiv auf die Wirkungsgrade und das Regelverhalten nieder. Die hydrodynamisch ausgelegte Lagerung der rotierenden Teile ermöglicht betriebssichere Anwendungen auch bei niedrigen Drehzahlen und hohen Drücken.

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