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Der Querschnitt wird nur durch Kräfte in seiner Ebene beansprucht. Die Mittelfläche soll bei Formänderungen eben bleiben. Da die Scheibenränder von Kreisen gebildet werden, verwendet man am besten Polarkoordinaten.
Spannungskomponenten durch die Scheibengleichungen ausdrücken
Die Scheibengleichung ΔΔF0 = 0 mit dem Ursprung in z1 ist die den Spannungszustand beschreibende airysche Funktion F0(R0, ψ0) [3], [4]. Die Spannungskomponenten Radialspannung σg, Tangentialspannung σψ und Schubspannung τRψ lassen sich durch die Scheibengleichungen ausdrücken (Gleichungen 2 bis 4).
Bei konformer Verpflanzung gehen harmonische Funktionen wieder in harmonische Funktionen über [5]. Die Gleichung F = R² × F0 nennt den Zusammenhang zwischen der Spannungsfunktion F0 in der physikalischen Ebene und der Spannungsfunktion F(R,ψ) in der Modellebene.
Die Spannungsfunktion F im konzentrischen Kreisring lautet in der Form F(r,φ)
F = K1[r² × ln r + ln r + K2 × r² + (2 × r × ln r + K3 × r² + K4 × 1/r) × cosφ]
mit den Konstanten K1 … K4 aus den Gleichgewichts- und Randbedingungen unter Berücksichtigung eindeutiger Formänderungen nach den Gleichungen 5 bis 8 in der Formelsammlung. Die Durchmesser da und di in diesen Gleichungen des konzentrischen Kreisrings (Modellebene) liefern da = D / (K² - D²) und di = d / [(K-e)² - d²] mit der Gleichung 9.
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