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Der Markt für Mikrospritzgussteile boomt im Medizinsektor
„Durch ihre flüssigkeitsgekühlten und gekapselten servoelektrischen Antriebe sowie Energierückspeisung beim Abbremsen arbeiten die Spritzgussmaschinen für die Mikroteilefertigung auch vergleichsweise emissionsarm“, betont Walther im Hinblick auf die aktuellen Maschinen für den Mikrospritzguss. Auch ermögliche eine Steuerung, deren intuitive Ablaufprogrammierung des Maschinenzyklus über grafische Symbole erfolge, nicht nur komfortables Arbeiten, sondern auch die exakte Regelung des Produktionsablaufs. Reinluftmodule mit integrierter Ionisierung sorgten beim Mikrospritzgießen für eine konstante, kontrollierte Produktionsumgebung. Außer der erforderlichen Sauberkeit würden vor allem störende elektrostatische Aufladungen vermieden. So lagerten sich deutlich weniger Partikel auf den Spritzteilen ab und die Mikrobauteile selbst hafteten im Arbeitsbereich nirgends an.
Als Trend auf dem Gebiet des Mikrospritzgusses wird momentan deutlich sichtbar, dass er sich ein immer breiteres Anwendungsspektrum erschließt – insbesondere im medizinischen Bereich. Ein Beispiel dafür ist die Diskussion und Entwicklung von Mikro- und Nanorobotern, die Medikamente gezielt an ihren Einsatzort im Körper transportieren. Großes Interesse findet auch die Fertigung mikromechanischer Bauteile mittels Powder Injection Moulding (PIM). So wurde etwa eine Methode zur vollautomatischen Serienproduktion von Mikrozahnrädern im Metallpulver-Spritzgießverfahren entwickelt. Solche PIM-Zahnräder können etwa als Komponenten in Mikromotoren für Anwendungsbereiche aus der Medizintechnik oder Telekommunikation eingesetzt werden.
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