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Schaltschranktechnik

Schaltschränke: Design und Standard clever gemixt

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Immer kürzere Entwicklungszeiten

Dabei sind von namhaften Automobilherstellern wie Audi, BMW, Daimler oder Chrysler sowie deren Zulieferern wie Schaeffler oder SKF kurze Lieferzeiten gefordert. Im Durchschnitt beträgt die Lieferzeit für Maschinen etwa zehn Monate. Aber es geht auch schneller. Supfina Grieshaber baut Maschinen auch innerhalb von sechs Monaten – und setzt dabei konsequent auf das Konzept der Standardisierung. „Wir verwenden Standardkomponenten und stellen daraus individuelle Lösungen her. Dabei versuchen wir, unseren modulbasierten Baukasten immer weiter zu verbessern und bei Bedarf auszubauen“, so Thomas Harter.

Schaltschrank-Infrastruktur ausgelagert

Zu den verwendeten Infrastrukturkomponenten der Planet V zählen auch Standardprodukte aus dem Programm „Rittal – Das System.“, denn Rittal ist zentraler Lieferant des Maschinenherstellers von der Schaltschranktechnik über die Kühltechnik bis zur Stromversorgung. Anders als bei herkömmlichen Maschinenbaukonzepten befindet sich bei der Planet V die elektrische Ausrüstung – mit Steuerungs- (SPS), Servo-CNC-Antriebs-, Sicherheits- sowie Kühlungstechnik für Spindel und Schaltschränke – nicht innerhalb, sondern außerhalb der Maschine in an das Design adaptierten TS-8-Standardschaltschränken. Die outgesourcte und angereihte Schaltschrank-Infrastruktur, die über eine Trasse mit der Maschine verbunden ist, umfasst insgesamt fünf TS-8-Schaltschränke, eine integrierte flüssigkeitsbasierte Kühllösung der Serie LCP Industrie, einen ebenso standardisierten Rückkühler der Serie Toptherm Chiller sowie das Stromschienensystem Riline60.

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Individuelle Maschinenlayouts sind möglich

Die Vorteile durch die Auslagerung der Schaltschrank-Infrastruktur sind vielfältig. Damit lassen sich individuelle Kundenanforderungen, etwa hinsichtlich der Aufstellung der Maschine, besser erfüllen. So ist der Maschinenbauer durch das Absetzen der Schaltschrankreihe flexibler bei der Gestaltung der Aufstellfläche. „Durch die ausgelagerten Schaltschränke können wir je nach Platzverhältnissen individuellere Maschinenlayouts bieten“, erläutert der Produktmanager. Mit der alten Baureihe, bei der die Schaltschränke komplett in der Maschine integriert waren, war der Maschinenbauer an die Aufstellfläche gebunden. „Jetzt ist die Basismaschine kleiner und wir können die Schaltschränke individuell in neue oder auch bereits bestehende Fertigungslinien integrieren und genauso arrangieren, wie es notwendig ist“, erklärt Harter.

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